Chronologie BI-Nohfelden

Nachstehend, zeitlich absteigend aufgeführt, führen wir unsere wesentlichen Aktivitäten für den Erhalt einer lebenswerten Gemeinde Nohfelden auf.

Hauptsächlich  geht es dabei um die prekäre Situation rund um die „Sonderabfalldeponie“ Sötern - Waldbach, insbesondere um den Gesundheitsschutz der Bevölkerung, den Erhalt guter Lebensbedingungen und unsere wirtschaftliche Zukunft, unmittelbar verbunden mit nachhaltigem Tourismus.

02.03.2018: Vorstand spricht sich für Rad- und Wanderweg aus!
 

Ein durchgehender Freizeitweg ohne nennenswerte Steigungen auf der Bahnstrecke Türkismühle bis Bierfeld (dann vorhandener Radweg bis Hermeskeil) ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgversprechende Investition in unsere strukturschwache Region, die Ihre Zukunft im sanften Tourismus sucht und gleichzeitig der einheimischen Bevölkerung einen Mehrwert im Alltag bieten kann.

Einkäufe per Fahrrad in die Zentren Türkismühle und Otzenhausen, Ausbau der Gastronomie an der Bahntrasse durch Rastsuchende, Übernachtungen von Fernradlern, die nun über den Hochwald-Ruwer-Radweg und den Naheradweg über Mosel, Rhein und Nahe angeschlossen werden, wird unsere Infrastruktur stärken. Die Vernetzung von Bostalsee und Nationalpark mit Rad findet im Einklang mit Skatern, Familien mit Kinderwagen, Kinder, die mit dem Fahrrad zur Schule in den nächsten Ort fahren, Wanderern und Spaziergänger auf einer landschaftlich reizvollen ehemaliger Bahntrasse statt, deren spektakulärer Höhepunkt auf dem Nonnweilerer Viadukt und dem beleuchteten Bierfelder Tunnel die Strecke zum Erlebnis werden lässt.

Diese Symbiose von Alltag und Tourismus veranlassen den Vorstand der BI- Nohfelden dazu, das Alternativkonzept der IG- Nationalparkbahn, durch die BI Bahn und Rad in die Presse getragen, Bahn- und Radweg nebeneinander zu verwirklichen, vollends abzulehnen.

„Wenn der Freizeitweg in weiten Teilen in eine Berg- und Talfahrt auf vorhandene Feldwege verlegt wird und der landschaftlich reizvollste Streckenabschnitt auch noch wegen der Eingleisigkeit ausgeklammert wird, kann man das ganze Projekt vergessen!“

Den Versuch, den Erhalt der Bahntrasse mit Vorteilen für den ÖPNV über einen Entwicklungszeitraum für die nächsten 30 Jahre zu begründen, erscheint nicht nur uns als Utopie. Die Mobilität wird sich in den nächsten Jahren radikal verändern, selbst bei größtmöglichem Optimismus wird dies sicherlich nicht der Schienenverkehr mit Dieselloks sein.

Wegen den hohen Investitions- und Unterhaltungskosten einer geplanten Museumsbahn, wird sich kein Investor finden, der die Strecke betreiben kann. Wird der Freizeitweg nicht verwirklicht, haben wir letztendlich gar nichts – auch keine nostalgische Bimmelbahn.

 

Gemeinsame  Stellungnahme
BI Nohfelden e. V. und BI Nonnweiler e. V.
zum Artikel Saarbrücker Zeitung  vom 25. September 2017:

„Landkreis St. Wendel will den Freizeitweg“
„IG Nationalparkbahn will zusätzlichen Schienenverkehr“

 

Wir halten die Entscheidung des saarländischen Wirtschaftsministeriums, anstelle der Eisenbahnlinie, einen Rad- und Wanderweg zu  bauen, für richtig und sind auch bei Berücksichtigung der Gründe der Interessensgemeinschaft Nationalparkbahn der Ansicht, dass beides nebeneinander weder finanzierbar ist; noch aus Sicherheitsgründen realisierbar erscheint.

Aus unserer Sicht überlagern die guten Gründe zum Bau eines Rad- und Wanderweges die der IG Nationalparkbahn, zum Erhalt der Eisenbahnstrecke, bei weitem.

Ein Aspekt, der aus unserer Sicht bisher von den Befürwortern einer solchen Bahn verschwiegen wird, sollte nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden, nämlich der, dass die  Anrainer, die unmittelbar an der alten Eisenbahnlinie wohnen (teilweise knappe zehn Meter), eine Aktivierung der Strecke aus sicherlich für jedermann nachvollziehbaren Gründen nicht wollen, nämlich der der Belastung durch Lärm und Abgase, der dort einzusetzenden Dieselfahrzeuge.

Viele wissen nicht, dass die Strecke seinerseits, also zur vorletzten Jahrhundertwende, unter Androhung von Enteignung erst bautechnisch ermöglicht wurde und nicht unbedingt auf die Gegenliebe der damals Betroffenen traf. Von den damaligen Grundstücksbesitzern wurde der Verkauf ihres Eigentums an die Bahn regelrecht „erzwungen“.

Nach Aufnahme des Betriebes und der damaligen Technik der Dampflokomotiven waren die Anwohner ständig den Belastungen der Bahn ausgesetzt. Erleichterung trat erst ein, als ab den 60-iger Jahren des letzten Jahrhunderts der Personenverkehr eingestellt wurde und der Frachtverkehr weitestgehend und bis heute ganz reduziert wurde.

Als „NATO-Strecke“ wurde sie dann nochmals unbequem bekannt und Viele waren dann  froh, als dieser Verkehr ebenfalls auf null zurückgefahren wurde.

Störungen beispielsweise der sonntäglichen Ruhe durch Lärm/Signaltöne und Fahrgeräusche schreckten dann die Bewohner nochmals auf, als die Strecke zum Schluss durch die „Museumsbahn“ Hermeskeil reaktiviert wurde.

All diese Belästigungen der Anwohner der Bahnstrecke (im Übrigen auch neben der erheblichen Zunahme des Straßenverkehrs) blieben unberücksichtigt, bis sich nun die Chance bot, dass dies ein für alle Mal der Geschichte angehören würde.

Durch die Mitglieder der BI angeregt, schlug dessen Vorstand bereits im Jahre 2013 öffentlich vor (SZ vom  9. September.2013), die Strecke nicht mehr zu reaktivieren, sondern einen Rad- und Wanderweg einzurichten.

Unsere Forderung brachten wir dann auch in den Gemeindeentwicklungsplan (19. November 2013) ein und sind heute froh, dass ein Rückfall in frühere, durch Lärm geprägte Zeiten, nunmehr ausgeschlossen wird.

Insofern ist den Entscheidern auf Landesebene nur zu danken!

Da die vor¬han¬dene Bahn¬trasse, im Gegensatz zu manchen anderslautenden Aussagen, bis Nonnweiler zum größten Teil eingleisig verläuft und auch die Trasse dies aus unserer Sicht nicht hergibt, dass Rad- und Wanderweg mit Eisenbahn nebeneinander verlaufen können, müsste diese mit erheblichem Aufwand verbreitert werden, dass beide Strecken  nebeneinander passen. Dies wiederum würde auch genehmigungs-recht¬liche Hürden aufwerfen.

Zudem müssten im Falle paralleler Streckenführungen sicher¬heits¬relevante Aspekte bedacht werden, eventuell wäre sogar eine Trennung der beiden Strecken durch einen Zaun erforderlich, was finanziell sicherlich überhaupt nicht darstellbar wäre. Wie passen sonst Eisenbahnverkehr und radelnde Kinder nebeneinander?

Zudem würde ein Zaun, wie auf dem beigefügten Foto (Quelle: www.ig-nationalparkbahn.de) ersichtlich, für die Tierwelt eine Katastrophe bedeuten, da er über eine lange Strecke die Lebensräume zerschneidet. Auf dem Foto ist auch sehr gut zu erkennen, welche Fläche (Breite) eine parallele Wegführung tatsächlich erfordert!

Eine Nutzung der Flächen neben der Bahn verhindert dann auch noch teilweise die ausgewiesene Fläche als Natura 2000 Gebiet!

Abschließend sei auch noch als sachliches Gegenargument nicht nur die benötigten Haltestellen als Kostenfaktor zu benennen, sondern auch die finanziellen Aufwendungen für die Absicherung der vielen Querungen der Straßen auf dieser Strecke (Schranken- und Blinklichtanlagen).

Signaleinrichtungen, die völlig veraltet, defekt und zum Teil bereits abgebaut wurden, müssten, dem neuesten Sicherheitsstandart entsprechend, wieder aufgebaut werden und dies möglicherweise nur auf der Interessenslage Einzelner begründet.

Aus eigener Erfahrung (Antrag auf eine externe Zufahrt in einem Gewerbekomplex am Standort Sötern-Waldbach) wissen wir, dass eine entsprechende Absicherung einer Straßenquerung erhebliche Kosten verursacht, teilweise liegen diese bei mittleren 6-stelligen Beträgen. Wer soll das alles bezahlen? Woher sollen die „Bahnreisenden“ kommen, um  solche Investitionen zu rechtfertigen!

Letztendlich wurde die Strecke, von wem auch immer, bereits als „Nationalparkbahn“ bezeichnet; dies kann aus unserer Sicht ebenfalls nicht ganz zutreffen, da der Haltepunkt Otzenhausen beispielsweise sicherlich fast drei Kilometer von dem Haupttor/Keltenring zum Nationalpark entfernt liegt und somit ein ÖPNV zusätzlich eingerichtet werden müsste.

Deshalb schlägt die BI Nohfelden als Alternative zur Eisenbahnstrecke einen gut funktionierenden ÖPNV mit alternativ motorisierten Bussen vor; zukunftsgerichtet könnte man ein neues „Leuchtturmprojekt“ gestalten, in dem man auf „elektromobile“ Fahrzeuge umstellt.

Wir haben sicherlich Verständnis für die Bemühungen der Bahnliebhaber, diese können aber ihre Eisenbahnromantik auf anderen Strecken in Rheinland-Pfalz und im Saarland ausleben, die ja heute schon zum Teil durch staatliche Subventionen erhalten bleiben oder steckt hinter den Forderungen der Befürworter der Aktivierung dieser Eisenbahnstrecke nicht doch nur das wirtschaftliche Interesse Einzelner?“

Mit freundlichen Grüßen

gez.:                                                                                     gez.:
Josef Schumacher für die BI Nohfelden e. V.                  Gerd Barth für die BI Nonnweiler e.V.

(Beide BI sind anerkannte Vereinigungen gem. § 3 Umwelt-RG)

 

Nationalparlbahn_01

Bild: Internet/Seite IG Nationalparkbahn

Das Bild macht deutlich, welcher enorme Platzbedarf entstehen würde, wenn Eisenbahn und Rad-/Wanderweg nebeneinander verlaufen sollen; Auch die Absicherung beider Strecken durch einen Zaun, verursacht nicht nur erhebliche Kosten, sondern schränkt insbesondere auch den Wildwechsel an diesen Stellen ein!

 

 

Nationalparlbahn_02 Nationalparlbahn_03

Bilder: IJosef Schumacher

Bei beiden Bildern wird ersichtlich, dass der benötigte Raum für beide Strecken nicht vorhanden ist!

 

BI beendet öffentlichen Protest – Abbau der Banner erfolgt im Kreis von Gemeinde-, Kreis- und Landesvertreter

Mit der Anerkennung als Umweltvereinigung erhält die BI Nohfelden e.V. wesentlich mehr Kompetenzen zur Erreichung ihrer satzungsgemäßen Ziele.

Der Vorstand hatte sich deshalb entschlossen, den öffentlichen Protest ‚Kein „Giftmüll“ am Bostalsee – Ja zum nachhaltigen Tourismus‘ einzustellen und die aufgestellten Protestbanner abzuräumen.

In einer Veranstaltung mit politischen Vertretern aus der Gemeinde, dem Kreis sowie dem Land, darunter MdL Dr. Magnus Jung, Beigeordneter Werner Wilhelm und Bürgermeister Andreas Veit sowie die Vertreter der Partnerinitiative aus Nonnweiler, Gerd Barth und Udo Kaiser und den Ortsvorstehern aus Sötern, Eisen und Schwarzenbach (Thomas Georgi, Edgar Lorig und Manfred Bock), erklärte der Vorstand den Teilnehmern die zukünftigen Planungen der BI.

Kernaufgabe ist und bleibt dabei die Prüfung der Genehmigungslage der Deponie sowie der Recyclinganlagen am Standort Sötern-Waldbach!

Als weiteres Gebiet seiner zukünftigen Tätigkeit sah die neue Umweltvereinigung die Begleitung der Planung und des Ausbaus des Rad- und Wanderweges. Der Vorstand distanziert sich dabei von den Forderungen nach einer Reaktivierung der Strecke für den Eisenbahnverkehr und schlug seinerseits vor, den ÖPNV auf „elektromobile“ Fahrzeuge umzustellen.

Mit der Anerkennung als Umweltvereinigung, erhält die BI ein Klagerecht, das weit über die Möglichkeiten der Gemeinde hinaus geht.

In Fällen wo die Gemeinde rechtlich absolut hilflos ist, kann die BI nunmehr im Rahmen ihrer satzungsgemäßen Ziele und zum Wohl der Gemeinde und deren Bürgerinnen und Bürger unterstützen!

Neben der BI Nonnweiler e.V. ist die BI Nohfelden die zweite Initiative im Saarland, die den Status einer Umweltvereinigung besitzt.

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde sind aufgeforderter, unsere Vereinigung durch ein Mehr an Mitgliedern zu unterstützen.

Magnus Jung, Andreas Veit und Werner Wilhelm beglückwünschten die neue Vereinigung zu ihrer Anerkennung und wünschten für die Zukunft viel Erfolg, wobei im Einzelnen auch auf die bisherige gute Zusammenarbeit hingewiesen wurde.

Mit der Abnahme des letzten Banners am Standort Sötern-Waldbach schloss die Veranstaltung.

 

Bannerabbau

23.01.2017: Weitere Probleme mit dem MUV wegen Anerkennung als Umweltvereinigung

Die BI-Nonnweiler verfügt seit 2007 über diese Anerkennung und ist bundesweit die 7te Vereinigung überhaupt, welche die Anerkennung als Umweltvereinigung und Berechtigung zur Verbandsklage nach dem damals noch neuen Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz erhalten hat.

Name und Satzung der „Bürgerinitiative für eine lebenswerte Gemeinde Nonnweiler“ stimmen nicht zufällig mit denen der BI-Nohfelden überein. Auch die  satzungsgemäße Handlungsfähigkeit über die Gemeindegrenzen hinaus ermöglicht beiden Initiativen sich mit den Belangen der Bürgerinnen und Bürgern im Zusammenhang mit Umweltschutz und Gesundheit überregional zu beschäftigen.

Die Partner aus Nonnweiler haben in ihrer Jahreshauptversammlung den Beschluss gefasst, dass „die BI-Nonnweiler im Zusammenhang mit der Deponie und der Recycling¬anlage Sötern/Waldbach ihre mit der Anerkennung nach § 3 Umwelt-Rechtsbehelfs-Gesetz verbundenen Rechte stellvertretend für die BI-Nohfelden nutzen wird, wenn sich eine entsprechende Notwendigkeit ergeben sollte und die BI-Nohfelden zu diesem Zeitpunkt noch nicht über die entsprechende Anerkennung verfügt.“

Grund zur Sorge, auf das Angebot der BIN zurückgreifen zu müssen, gibt es:

1. Über die Antragsstellung der BI-Nohfelden auf Anerkennung gem. § 3 Umwelt-Rechtsbehelfs-Gesetz zur Anerkennung als Umweltvereinigung, welche bereits aus dem April 2016 datiert, wurde bis heute nicht abschließend beschieden, so dass zu befürchten steht, dass dieser Antrag abgelehnt werden könnte.

2. Die BI-Nohfelden streitet derzeit mit der Genehmigungsbehörde darüber, ob sie im Verfahren ‚Genehmigung der Recyclinganlagen‘ (Bauschutt und Altholz) am Standort Sötern/Waldbach komplette Akteneinsicht erhält. Schreiben hierzu werden seitens der Behörde nicht beantwortet, Gesprächsangebote nicht erwidert.

So muss man sich dann nicht wundern, wenn die Medien laufend über die Politikverdrossenheit von Bürgerinnen und Bürger berichten, deren Ursache findet sich in solchen Verhaltensweisen – dabei muss nicht immer die Politik selbst für Verdrossenheit sorgen, es reicht aus, wenn die nachgeordneten Behörden dies tun!

Ebenfalls gespannt sein darf man auf das Verhalten seitens der Politik; dient sie tatsächlich der Interessensvertretung der Bürgerinnen und Bürger und will sie deren Rechte stärken oder unterstützt sie nur die partiellen Wirtschaftsinteressen Einzelner?

Dann wüssten wir gerne einmal warum? Wer verteidigt so vehement die Interessen der betroffenen Firma und scheut sich offen zuzugeben, dass im damaligen Verfahren (2000 – 2003) Fehler „passiert“ sind?

Wieso erweitert die Genehmigungsbehörde den Antrag auf Genehmigung einer „unbedeutenden“ Deponie DK0, hier reicht ein Plangenehmigungsverfahren aus, gegen den ursprünglichen Willen des Antragsstellers (ersichtlich aus der damaligen Antragsstellung) auf eine „Sonderabfalldeponie“ (hier muss ein zeitaufwendiges und teures Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung erfolgen), die 1994 noch stringent abgelehnt wurde:

Wir wiederholen uns an dieser Stelle bewusst: Warum wurde ein solches Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung nicht auch im Genehmigungsverfahren 2000 – 2003 zur Einrichtung der Deponie durchgeführt und die Öffentlichkeit beteiligt?

 

16.01.2017: Unser Partner BI- Nonnweiler wird uns als anerkannte Umweltvereinigung helfen

Ein weiteres Dauerthema ist die Unterstützung der BI Nohfelden in Sachen Deponie Sötern / Wald- bach.

Im Wesentlichen geht es um darum, dass ohne Genehmigungsverfahren mit Umwelt- verträglichkeitsprüfung und Einbindung der Öffentlichkeit aus der einst „unbedeutenden Deponie für Boden und Inertmassen“ eine Deponie für eine Vielzahl von gefährlichen Abfällen (Asbest, kontaminierte Böden, kontaminierter Bauschutt usw.) wurde. Die BI- Nohfelden hat da schon einige beträchtliche Erfolge aufzuweisen.

Da es trotzdem möglicherweise zu behördlichen oder rechtlichen Auseinandersetzungen kommen kann, ohne dass die BI Nohfelden selber tätig werden kann, da ihr noch die Anerkennung als Umweltvereinigung fehlt, hat die Mitgliederversammlung der BI Nonnweiler beschlos¬sen, dass „die BI Nonnweiler im Zusammenhang mit der Deponie und der Recyclinganlage Sötern/Waldbach ihre mit der Anerkennung nach § 3 Umwelt-Rechtsbehelfs-Gesetz verbundenen Rechte stellvertretend für die BI-Nohfelden nutzen wird, wenn sich eine entsprechende Notwendigkeit ergeben sollte und die BI-Nohfelden zu diesem Zeitpunkt noch nicht über die entsprechende Anerkennung verfügt.

Beide Vereine wollen ihre gute Zusammenarbeit im Interesse der Einwohner der näheren Umgebung weiterführen.“

 

04.01.2017: BI moniert beim LUA massive Müllablagerungen am Priesberg in Sötern

Seit mehreren Monaten befindet sich eine größere Erdaushubhalde mit Müll auf einer Wiese/ einem Feld der Gemarkung Nohfelden- Sötern.

Möglicherweise wurde diese Halde im Zuge der Baumaßnahme Windpark Priesberg oder Sanierung der A62 aufgeschüttet. Beide Maßnahmen sind bereits abgeschlossen, die Zuwegungen zu den Windrädern wurden rückgebaut.

Es sich hier um unterschiedliches minderwertiges mineralisches Material.

Zudem sind anscheinend auch Straßenaufbruch (mit unbekanntem PAK- Gehalt) und sonstige organische Abfälle (Kunststoff) enthalten.

Wer hat diese Aufschüttungen getätigt, wann und auf wessen Kosten wird dieses Material wieder abgefahren und der Ursprungszustand des Geländes wieder hergestellt?

Die Gemeindeverwaltung in Nohfelden wurde ebenfalls in Kenntnis gesetzt.

 

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